Vorwort

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Rom, 27 de mayo de 1998

In seiner großen Missionsenzyklika Redemptoris Missio schreibt der Heilige Vater: «Innerhalb der Kirche bieten sich verschiedene Arten des Dienstes, der Funktionen, der Ämter und Formen der Hinführung zum christlichen Leben an. Ich denke dabei an eine Neuheit in der jüngsten Zeit in nicht wenigen Kirchen: an die große Entfaltung von kirchlichen Bewegungen, die von einer starken missionarischen Kraft geprägt sind. Wenn sie sich in Demut in das Leben der Ortskirchen einfügen und von Bischöfen und Priestern herzlich in die Diözesan- und Pfarrstrukturen aufgenommen werden, bilden diese Bewegungen ein wahres Gottesgeschenk für die Neuevangelisierung und die Missionsarbeit im eigentlichen Sinn des Wortes. Ich empfehle daher, sie zu propagieren und einzubeziehen, um vor allem unter den Jugendlichen dem christlichen Leben und der Evangelisierung aus einer pluralistischen Sicht der Vereins- und Ausdrucksformen wieder neue Kraft zu verleihen» [1].

Als ich am Beginn der 70er Jahre zum ersten Mal in engeren Kontakt mit kirchlichen Bewegungen wie dem Neokatechumenalen Weg, Gemeinschaft und Befreiung oder der Fokular-Bewegung kam, war das für mich persönlich ein wundervolles Ereignis. Ich bemerkte den Elan und den Enthusiasmus, mit dem sie den Glauben lebten und es war deutlich, dass sie sich aus Freude über diesen Glauben, den sie als Geschenk empfangen hatten, gedrängt fühlten, auch andere daran teilhaben zu lassen. In jener Zeit sprachen Karl Rahner und andere vom «Winter» innerhalb der Kirche. Tatsächlich schien es nach der großen Blüte des Konzils, dass auf den Frühling der Frost gefolgt sei, die Ermüdung an die Stelle der neue Dynamik getreten sei. Damals schien die Dynamik ganz woanders stattzufinden; dort, wo man sich —mit eigenen Kräften und ohne Gott zu bemühen— darum bemühte, die Beste aller künftigen Welten zu schaffen.

Dass eine Welt ohne Gott nicht gut sein kann, noch weniger die Beste, war für jeden, der nicht blind war, offensichtlich. Aber wo war Gott? War die Kirche, nach vielen Diskussionen und Bemühungen auf der Suche nach neuen Strukturen, nicht tatsächlich erschöpft und verflacht? Die Rahnersche Äußerung war völlig verständlich; sie beschrieb eine Erfahrung, die wir alle machten.

Aber plötzlich passierte etwas, das niemand geplant hatte: Der Heilige Geist, um es so zu formulieren, hatte erneut das Wort ergriffen. In jungen Männern und Frauen blühte der Glaube erneut auf, ohne «Wenn» und «Aber», ohne Ausflüchte, sondern in seiner Gesamtheit als ein wertvolles Geschenk gelebt, welches lebendig macht.

Natürlich fehlten jene nicht, die sich in ihren intellektualistischen Debatten und mit ihren völlig anderen, am Reißbrett nach eigenen Vorstellungen entworfenen Modellen von Kirche, belästigt fühlten. Wie hätte es auch anders sein können? Wo der Heilige Geist einbricht, bringt er stets die Pläne der Menschen durcheinander.

Pero había y hay dificultades mucho más serias. Porque aquellos movimientos padecieron su cuota de enfermedades infantiles. Se podía sentir en ellos la fuerza del Espíritu, pero el Espíritu obra a través de personas humanas y no los libra simplemente de sus debilidades. Había tendencias al exclusivismo y a visiones unilaterales, de donde provino la dificultad para integrarse en la vida de las Iglesias locales. Desde el propio empuje juvenil, tenían la convicción de que la Iglesia local debería elevarse, por así decirlo, al nivel de ellos, adaptarse a la modalidad de ellos, y no viceversa; que no les correspondía a ellos dejarse incrustar en una estructura a veces un tanto pasada de moda. Aparecieron las fricciones, de las cuales, en modos diversos, fueron responsables ambas partes. Se hizo necesario reflexionar sobre cómo podían relacionarse correctamente las dos realidades: por un lado el reavivamiento espiritual condicionado por las situaciones nuevas, y por el otro la estructura permanente de la vida eclesial, es decir, la parroquia y la diócesis.

Aunque las cuestiones expuestas eran, en gran medida, más bien prácticas, que no deberían ser magnificadas demasiado en el plano teórico, el fenómeno en cuestión se presenta periódicamente, de diversas formas, en la historia de la Iglesia. Existe la estructura básica permanente de la vida eclesial, que se expresa en la continuidad de su ordenamiento institucional a través de la historia. Y existen las siempre nuevas irrupciones del Espíritu Santo, que continuamente revitalizan y renuevan dicha estructura. Pero esta renovación casi nunca ocurre completamente libre de sufrimientos y fricciones. Por lo tanto, no podemos ignorar la pregunta fundamental que plantean estos «movimientos», es decir, ¿cómo se puede identificar correctamente su colocación teológica en la continuidad de la estructura institucional de la Iglesia?


NOTAS

[1] Juan Pablo II, carta encíclica Redemptoris Missio, n° 72.


Este documento se ofrece instar manuscripti para su divulgación. Es una copia de trabajo para uso interno de El Movimiento de la Palabra de Dios, y ha sido depurada dentro de lo posible de errores de tipeo o traducción.


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